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Was sonst noch spannend ist

24.02.2022

Alltag im OP... aus zwei Perspektiven

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Wie sieht der Arbeitsalltag im OP aus?
Vor welchen Herausforderungen steht das OP-Team und wie meistert es diese?

Wir haben nachgefragt bei:

Yanneck Seidenstücker, OTA-Azubi
tätig im OP der medius KLINIK OSTFILDERN-RUIT seit 20.11.2020

und

Silke Volkert, OP-Pflegedienst
tätig im OP der medius KLINIK OSTFILDERN-RUIT seit 01.04.1991
 

WARUM HAST DU DIESEN BERUF GEWÄHLT?

Yanneck: Ich habe von Freunden und Verwandten, die ebenfalls im OP tätig sind, Einblicke in deren Arbeitsalltag bekommen. Und da ich mich schon immer für Medizin interessiert habe und ich gerne im Team arbeite, habe ich mich dazu entschlossen, eine Ausbildung zum operationstechnischen Assistenten zu beginnen.

Silke: Auch ich bin bereits sehr früh mit diesem Berufsbild in Kontakt getreten, da meine Mutter selbst Krankenschwester war und im OP gearbeitet hat. Zudem hatte ich schon immer Interesse am Menschen und an der Medizin. Für mich war es sehr spannend, zu erfahren, welche operativen Möglichkeiten es gibt, um verschiedene Krankheiten zu heilen. Und die Teamarbeit im OP spricht mich nach wie vor an.
 

WÜRDEST DU DEN BERUF WIEDER WÄHLEN?

Yanneck: Ja, definitiv. Zunächst einmal gefällt mir die Teamarbeit sehr gut. Zum anderen ist der Beruf sehr vielseitig. Oft weiß man am Anfang des Tages nicht, was auf einen zukommt. Daher muss man sich immer wieder auf neue Situationen einlassen, um dann entsprechend handeln zu können.

Silke: Zu 100 %. Der Beruf ist enorm abwechslungsreich. Im Operationssaal arbeiten unterschiedliche Berufsgruppen zusammen. Man bekommt somit vielfältige Einblicke in verschiedene Fachgebiete. Man lernt, wie sich OP-Techniken weiterentwickeln, welche neuen Instrumente es gibt und vieles mehr. Somit kann man sich kontinuierlich weiterbilden und es wird nie langweilig.
 

WIE SIEHT DEIN NORMALER BERUFSALLTAG AUS?

Yanneck: Bei unseren Morgenbesprechungen tauschen wir uns zunächst einmal im Team aus. Gibt es bestimmte Wünsche der Operateure? Gibt es neue Instrumente? Als OTA betreue ich dann die Patienten vor und nach den Operationen, bereite den OP-Saal vor und assistiere bei Eingriffen.

Silke: Wir unterstützen die Chirurgen bei der OP-Durchführung. Zunächst einmal bereiten wir den Eingriff vor, d.h. wir stellen die benötigten medizinischen Geräte, das Instrumentarium und die weiteren erforderlichen Medizinprodukte bereit.
Grundsätzlich sind wir dann zu zweit im Saal. Einer reicht während der OP die passenden Instrumente an und behält die Übersicht über deren Anzahl. Der andere unterstützt das Operationsteam durch eine sogenannte „Springertätigkeit“. Dazu gehört auch die Überwachung und Bedienung der medizinischen Geräte sowie eine lückenlose und fachlich korrekte Dokumentation des OP-Ablaufs. Auch tragen wir eine hohe Verantwortung für die Einhaltung der Sterilität im OP-Saal.
 

WIE EMPFINDEST DU DEIN TEAM IN RUIT UND IN DER OP-GESAMTFAMILIE IN DEN MEDIUS KLINIKEN?

Yanneck: Im OP selber herrscht ein gutes Zusammenspiel. Man hält zusammen und unterstützt sich gegenseitig in herausfordernden Situationen.

Silke: Auch ich empfinde die Zusammenarbeit immer als sehr angenehm. Toll ist es, dass wir uns gegenseitig aushelfen. Insofern bspw. eine OP-Abteilung aufgrund von Krankheitsausfällen unterbesetzt ist, gibt es immer einen Kollegen aus den anderen beiden Kliniken, der einspringt.
 

WAS WAR DEINE SCHÖNSTE ERFAHRUNG IM OP?

Yanneck: Dazu fallen mir zwei Situationen ein. Zunächst einmal wird mir die erste OP, bei der ich instrumentieren durfte, immer im Gedächtnis bleiben. Und dann der erste Kaiserschnitt, den ich begleitet habe.

Silke: Meine schönste Erfahrung im OP begann sehr dramatisch. Wir hatten eine Patientin, bei der die Gebärmutter vor der Geburt perforiert ist. Dadurch befanden sich der Arm des Ungeborenen sowie sehr viel Blut im Bauchraum. Glücklicherweise waren sowohl die Mutter als auch das Baby nach dem Kaiserschnitt wohlauf.
 

WIE GEHST DU MIT AUSSERGEWÖHNLICHEN BELASTUNGEN UM?

Yanneck: Oft hilft es, mit Kollegen oder Freunden darüber zu reden. Für mich ist es auch immer sehr beruhigend, zu wissen, dass ich nicht alleine im OP-Saal bin. Ich habe immer eine Kollegin oder einen Kollegen in meiner Nähe, auf den ich mich verlassen kann.

Silke: Da kann ich Yanneck nur beipflichten. Auch mir hilft es, zu wissen, dass die Kollegin oder der Kollege da ist und man nicht alleine ist. Man kann sich immer darauf verlassen: „Wir bekommen es zusammen hin.“
 

GIBT ES ZIELE, DIE DU DIR GESTECKT HAST?

Yanneck: Mein primäres Ziel ist es zunächst einmal, die Ausbildung zu schaffen. Danach sehen wir weiter.

Silke: Mein Ziel ist es, hoffentlich noch viele Jahre 100 % in meinem Beruf geben zu können. Zudem möchte ich mich weiterbilden, um mich weiterhin in allen Fachgebieten gut auszukennen.
 

GIBT ES ETWAS, WAS DU DIR FÜR DEINEN BERUF WÜNSCHEN WÜRDEST?

Yanneck: Dazu fällt mir spontan nichts ein. Ich bin momentan mit allem sehr zufrieden.

Silke: Weniger Zeitdruck. Manchmal würde ich mir wünschen, dass man mehr Zeit hätte, um sich für die OP vorzubereiten, um stressige Situationen zu vermeiden.

Haben wir dein Interesse an der OP-Pflege geweckt? Dann wende dich an

OP Manager PflegedienstAndreas Seitz
Andreas Seitz

Telefon 07021 / 88-47101
a.seitz@dont-want-spam.medius-kliniken.de

Leitung RecruitingCorinna Woltering
Corinna Woltering

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Das Interview führte Salome Johnson, Kommunikation u. Strategie, medius KLINIKEN

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