Medius Kliniken Kirchheim, Ruit und Nürtingen

Menu

Tagebuch eines Neuanfangs

11.12.2020

Tagebuch eines Neuanfangs (1)

zurück zur Startseite Sag uns deine Meinung

Mein Name Josefine Pörtner
Seit wann arbeite ich bei den medius KLINIKEN? Seit meiner Ausbildung zur Gesundheits-/Kranken- und Altenpflegerin von 2010 bis 2014
Meine momentane Tätigkeit Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Intensivstation der medius KLINIK KIRCHHEIM
Meine vorherige Tätigkeit Stellvertretende Stationsleitung sowie kommissarische Leitung der Onkologie, Diabetologie und Palliativstation der medius KLINIK NÜRTINGEN
Meine Stärken Empathie, ruhige Ausstrahlung, flexibler Umgang mit neuen Situationen
Das macht mir an meiner Arbeit am meisten Spaß Ganzheitliche Versorgung von Patienten, die Interaktion mit ihnen, das Kennenlernen verschiedener Charaktere, medizinische Herausforderungen und Fortschritte sowie die Arbeit im Team
Mit diesen Problemen habe ich in meinem Berufsalltag zu kämpfen Knappheit von Personal und damit auch Zeit für die Patienten, mangelnde zentrale Organisation der Pflege (Pflegekammer und Selbstverwaltung der Pflege)
Mein Job in drei Worten Herausfordernd, abwechslungsreich, sinnhaft


In den folgenden Beiträgen werde ich Ihnen erzählen, warum ich mich für einen Abteilungswechsel innerhalb der medius KLINIKEN entschieden habe und wie ich die ersten Monate der Einarbeitung erlebt habe.

Tagebucheintrag Nr. 1: Mein Werdegang

Schon während meiner Ausbildung zur Gesundheits-/Kranken- und Altenpflegerin von 2010 bis 2014 in den medius KLINIKEN absolvierte ich einen Einsatz auf der Intensivstation in Kirchheim. Die Teamarbeit, der Zusammenhalt und die enorme Fachkompetenz der Kollegen gefielen mir. Nach meinem Examen fühlte ich mich diesem anspruchsvollen Bereich jedoch noch nicht gewachsen und ich entschied mich für die Onkologie und Diabetologie in Nürtingen.

Schnell fühlte ich mich in Nürtingen wohl und wurde bald in der Onkologischen Tagesklinik eingearbeitet. Die Verabreichung von Chemotherapien auf der Station und in der Ambulanz forderte mich und gefiel mir - auch aufgrund der Arbeitszeiten. Diese Dienste waren eine willkommene Abwechslung zum Schichtdienst auf der Station.

Nach drei Jahren Berufserfahrung wollte ich nun doch mehr über die Hintergründe der Abläufe in einem Krankenhaus erfahren. Besonders der Gedanke der Professionalisierung und Emanzipation der Krankenpflege vom ärztlichen Bereich sowie Möglichkeiten des Prozess- und Qualitätsmanagements motivierten mich, das berufsbegleitende Studium des Pflegemanagements zu beginnen.

Als 2017 die Stelle der stellvertretenden Stationsleitung frei wurde, nahm ich die Gelegenheit wahr, das im Studium Erlernte in die Praxis umzusetzen. Diese Zeit war sehr abwechslungsreich und ich konnte viele Erfahrungen sammeln. Immer wieder kam mir jedoch der Gedanke, im pflegerisch-medizinischen Bereich noch nicht „fertig“ zu sein. Besonders während der Covid-Hochphase im März 2020 wurde mir wieder bewusst, wie gut mir die Arbeit auf der Intensivstation gefallen hatte. In dieser Zeit wurde intensivfremdes Personal im Rahmen des Projekts „Assistenzpersonal Intensiv“ für den Ernstfall geschult -auch ich meldete mich freiwillig und nahm an den Schulungen teil. Als die bisherige Stationsleitung im Mai 2020 in die Pflegedienstleitung wechselte, bewarb ich mich auf deren Stelle. Bereits im Einstellungsgespräch fühlte ich mich nicht wohl bei dem Gedanken, die kommenden Jahre in dieser Position zu verbringen. Je länger ich darüber nachdachte, umso unwohler fühlte ich mich. Wir vereinbarten, dass ich noch vier Monate die Leitung der Stationen übernehmen sollte, bis diese geklärt werden konnte, um dann auf die Intensivstation versetzt zu werden.

Fortsetzung folgt...

nach oben