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07.12.2021

Unser Studententalk

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Auch wenn für alle unsere Studierenden das eigenständige Arbeiten im Mittelpunkt steht, ist es uns wichtig, dass wir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Daher haben wir 2019 den "Studententalk" ins Leben gerufen, der seitdem zweimonatlich stattfindet. Dort haben alle studierenden Pflegekräfte der medius KLINIKEN die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen sowie Haus-, Projekt- oder Bachelorarbeiten zu besprechen. Manchmal gibt es auch Vorträge zu bestimmten Themen wie bspw. zur Literaturrecherche oder Wissensmanagement, die von den Studierenden selbst erarbeitet und vorgetragen werden.

Hauptorganisatorin des Studententalks ist unsere Pflegewissenschaftlerin und stv. Pflegedirektorin der medius KLINIKEN KIRCHHEIM │ NÜRTINGEN Frau Renate Wientjens (M.A.), die den Studierenden zudem die Möglichkeit bietet, die Hausarbeiten Korrektur zu lesen und ihnen dann mit ihrem pflegewissenschaftlichen Hintergrund eine Rückmeldung zu den Arbeiten zu geben.

Die Studierenden selbst unterscheiden sich in zwei Gruppen. Zum einen gibt es Studierende, die sich im Dualen Studium des Bachelorstudiengangs "Angewandte Pflegewissenschaften" befinden und zum anderen studieren manche im sogenannten Kontaktstudium über einen Zeitraum von zwei Semestern – je nach Neigung – Module wie "Gesundheitsmanagement" oder "Berufspädagogik", um sich auf diesem Weg weiterzubilden.

Wir gratulieren an dieser Stelle unseren fünf Mitarbeiterinnen Frau Pluschke, Frau Müller, Frau Schweizer, Frau Buck und Frau Scheider, die im Oktober dieses Jahres die zwei Semester "Gesundheitsmanagement" mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen haben.

 

Wir freuen uns, dass uns Mathias Schlipf und Katrin Müller einen kleinen persönlichen Einblick in den Studententalk geben:

Lieber Herr Schlipf, welches Studium haben Sie absolviert?

Ich habe an der DHBW Stuttgart angewandte Pflegewissenschaften studiert. Dieses Studium ging insgesamt drei Jahre und endete mit einem Bachelorabschluss. Das Studium verlief in Blöcken von einer bis zu mehreren Wochen, in denen ich zu Vorlesungen an der DHBW war. Der Rest des Studiums wurde durch Selbststudium bewältigt. Viele Prüfungsleistungen wurden an der DHBW Stuttgart durch Seminar- und Projektarbeiten erbracht, weshalb es sich gut mit einer beruflichen Tätigkeit verbinden ließ. 

Wann sind Sie dem Studententalk beigetreten? Und was haben Sie sich dadurch erhofft?

Ich kam zum Studententalk, als ich im vierten Semester meines Studiums war. Vor allem erhoffte ich mir einen Austausch mit anderen Studierenden und gute Impulse für anstehende Arbeiten im Rahmen meines Studiums. 

Welche Erfahrungen konnten Sie beim Studententalk sammeln?

Durch den Austausch mit anderen Studierenden wurde schnell klar, dass man nicht so allein ist, wie es manchmal scheint und wenn einmal Probleme – zum Beispiel bei der Formulierung einer Forschungsfrage – auftraten, wurde gemeinsam überlegt und eine Lösung gefunden. Es war ein guter Austausch und man konnte auf diese Weise auch Kolleginnen und Kollegen kennen lernen, die in ganz anderen Abteilungen arbeiteten, mit welchen man vermutlich sonst nie in einen solchen Austausch getreten wäre. Auch war es sehr überraschend für mich, wie viele Kolleginnen und Kollegen zu diesem Zeitpunkt ein Studium, nicht nur an der DHBW, absolvierten. 

Welche Vorteile hat Ihnen der Studententalk geboten?

Der gegenseitige Austausch mit anderen Studierenden war der größte Vorteil. Häufig konnten Lösungen für Probleme gefunden werden, welche sich während des Studiums auftaten. Ebenso konnte man von dem Erfahrungsschatz der anderen profitierten und sich gegenseitig bestärken, wie auch Ängste nehmen. 

Würden Sie den Studententalk anderen Studierenden auch empfehlen und warum? 

Absolut! Ein Studium ist ein Marathon. Ohne Unterstützung von anderen kann es daher ein sehr steiniger Weg werden. Der Austausch und auch die Betreuung durch die Pflegedirektion gibt einem zum einen das Gefühl einer Wertschätzung, nimmt einem auf der anderen Seite aber auch Bedenken. Häufig nahm ich auch ein Problem, welches ich während meines Studiums hatte, mit in die Treffen und konnte dort gemeinsam mit den dort Anwesenden eine Lösung finden, auf deren Grundlage ich danach weiterarbeiten konnte. Ich kann es daher jedem Studierenden nur empfehlen, zu diesen Treffen zu gehen. 

 

 

Liebe Frau Müller, in welchem Studiengang befinden Sie sich momentan?

Ich befinde mich momentan im Kontaktstudiengang "Gerontologie und Geriatrie". Dies ist ein Modul des Bachelorstudiengangs angewandte Pflegewissenschaft. Gleichzeitig entspricht dieses Modul aber auch dem Basiskurs der ZERCUR Geriatrie-Weiterbildung. Dieses Modul geht über ein Semester, also von Oktober 2021 bis März 2022.
Unmittelbar davor habe ich von Oktober 2020 bis September 2021 zwei Semester die Module Gesundheitsmanagement I und II absolviert, als Qualifikation zur Leitung einer Station.

Wann sind Sie dem Studententalk beigetreten? Und was haben Sie sich dadurch erhofft?

Beigetreten bin ich dem Studententalk gleich im ersten Semester. Da ich schon recht lange im Berufsleben bin und die normale Schulzeit schon etwas länger hinter mir liegt, habe ich mir sowohl Tipps zum Lernen als auch Tipps zu den geforderten Abschlussarbeiten erhofft. Und natürlich auch den Austausch mit den Mitstudierenden, bspw. wie es die anderen schaffen, ihr Studium neben der "normalen" Arbeit zu bewältigen.

Welche Erfahrungen können Sie beim Studententalk sammeln?  Welche Vorteile bietet Ihnen der Studententalk?

Es hat mich sehr beruhigt, zu erfahren, dass es allen Studierenden gleicht geht, bspw. im Hinblick auf die Zeiteinteilung und das Vereinbaren von Studium und Beruf. Auch sind viele von uns schon etwas älter und dadurch liegt der normale Lernprozess bereits seit einiger Zeit hinter uns. Alle haben dadurch mal gute Zeiten, aber auch Zeiten mit einem Durchhänger. Das ist normal. Aber da alle Mitstudierenden damit zu kämpfen haben, tut die gegenseitige Motivation und Aufmunterung sehr gut.

Der Vorteil ist außerdem, dass Erfahrungen ausgetauscht und Tipps gegeben werden. "Alte Hasen" halten teilweise kleine Vorträge, z.B. wie eine gute MindMap erstellt wird und welche technischen Hilfen es dazu gibt.

Gliederungen zu Seminararbeiten oder Referaten werden in der Gruppe besprochen und das Feedback kann prima verwertet werden. Es tut dann unheimlich gut, wenn man bemerkt, dass der eigene Ansatz doch ganz gut ist.

Extrem positiv ist auch, dass Frau Wientjens versucht, jeden zu motivieren. Auch sie gibt Tipps zur Literatur, zur Gliederung und schafft auch Verbindungen untereinander. Sie bemüht sich, die Studententalk-Termine so zu legen, dass es für die zeitliche Terminierung jedes einzelnen Studierenden passt. Also dass diese etwa zu einem Zeitpunkt stattfinden, zu dem ein Thema zu einer speziellen Arbeit festgelegt sein sollte. Somit hat man als Studierender unmittelbar die Gelegenheit, das Thema in der Gruppe und mit Frau Wientjens zu besprechen. Und so bekommt man dann auch gleich Tipps zur Gliederung und zum Inhalt.

Der Studententalk zeigt: Wir sind eine Gruppe. Keiner steht alleine da.

Ich hatte und habe auch das Gefühl, dass es den medius KLINIEN (und ganz speziell Frau Wientjens) sehr wichtig ist, wie es uns selbst beim Studieren und in dieser oft herausfordernden Zeit geht. Es geht nicht nur darum, dass wir den Studiengang oder das Kontaktstudium abschließen. Das tut gut und motiviert! Auch außerhalb des Studententalks kann man Frau Wientjens immer ansprechen.

Würden Sie den Studententalk anderen Studierenden auch empfehlen und warum?

Ja, natürlich jederzeit! Meine Gründe können Sie der letzten Frage entnehmen. Es ist eine große Unterstützung — keine Frage.

Oft genug habe ich auch im Gespräch mit anderen Studierenden in den letzten 1 1/4 Jahren gehört, dass sie sich eine Unterstützung wie den Studententalk in ihrer Klinik wünschen würden. Oftmals erfahren sie keinerlei Unterstützung. Viele waren sehr erstaunt, dass an den medius KLINIKEN so ein Interesse an den Studierenden besteht und nicht nur an den Abschlüssen.

Text: Salome Johnson, Kommunikation u. Strategie, medius KLINIKEN
Interview: Mathias Schlipf und Katrin Müller, Pflegedienst, medius KLINIK NÜRTINGEN

 

 

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