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Back to school

09.11.2021

Back to school – Start meines Studiengangs "Angewandte Pflegewissenschaften"

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Endlich war es so weit: 1. Oktober, Start des 1. Semesters – zwar in bekannter Weise mit einer Online-Vorlesung, jedoch in absehbarer Zeit auch mit Präsenzunterricht.
Das erste Mal die Hochschule von innen sehen und das, obwohl ich schon zwei Semester Kontaktstudium hinter mir habe: Corona macht es möglich.

Die Äquivalenzprüfung

Der erste Präsenztag startete am 11. Oktober und bereits dieser hatte es in sich. Eigentlich begann alles schon Anfang August. Mitten im Küchenumbau und im totalen Chaos bekam ich einen Reader zugesendet – mit der Aufforderung, die Kapitel für die Äquivalenzprüfung durchzuarbeiten. Auch wurde darauf hingewiesen, die 137 Seiten nicht auswendig lernen zu müssen.

Gesagt getan: So stand ich am 11. Oktober vor der DHBW in Stuttgart, um die schriftliche Prüfung zu den Themen Pflegeprozess, medizinische Grundlagen, Gesundheitserhaltung und -förderung sowie Pflegetheorien und -konzepte abzulegen. 
 

Lernen, lernen, lernen

In den nächsten drei Stunden stellte ich fest, dass das Auswendiglernen des Lernstoffs sinnvoll gewesen wäre. Es waren keine Fallbeispiele, anhand derer man die Thematiken hätte bearbeiten können. Nein, es waren ganz konkrete Fragen. Noch geplagt von meiner Blasenentzündung am Wochenende davor, besann ich mich auf mein Wissen und beantwortete jede Frage. Die Frustration war hoch – nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Mitkommilitonen. Dies sollte mir nicht noch einmal passieren. Zwei Tage später fand die mündliche Prüfung zum Thema Patientenorientierung und Pflegeethik statt. Ich bereitete mich viel besser darauf vor und dadurch war diese auch ein voller Erfolg.

Die erste Vorlesungswoche

In der darauffolgenden Woche fanden die Vorlesungen wieder online statt. Die Thematiken erstreckten sich von wissenschaftlichen Arbeiten, Fachenglisch, Grundlagen der Statistik bis zu Allgemeinem und Organisatorischem. 15 Jahre nach meinem letzten Englischunterricht stellte ich fest, dass sich von damals bis heute nichts geändert hat. Ich habe viele Kompetenzen, jedoch gehören Fremdsprachen nicht dazu. Der Gedanke daran, dass ich im 2. Semester eine schriftliche Arbeit schreiben sowie eine Präsentation halten muss, bereitet mir fast jetzt schon schlaflose Nächte. Doch dass ich mir Vieles, was ich durch Aus-, Fort- und Weiterbildungen erlernt habe, für das Studium anrechnen lassen kann, nimmt in vielerlei Hinsicht etwas den Druck. 

Fazit

Was ist nun mein Fazit der ersten Vorlesungstage? Ich habe viel Input erhalten und festgestellt, dass es für mich nicht nur ein Fazit gibt. Zum einen habe ich festgestellt, dass es so viele Möglichkeiten gibt, in welche Richtung ich mein Studium auslegen kann, so dass ich mir aktuell gar nicht wirklich im Klaren bin, wohin meine Reise führen wird. Zum anderen wurde mir bewusst, dass das Studium kein Spaziergang wird, sondern dass es ein gutes Zeitmanagement, Kontinuität und Selbstreflexion erfordert.
Ob mir das immer gelingen wird, wir werden sehen…

Meine Motivation fürs Studium in "einem Wort"

Text: Franziska Theiß, Pflegedienst, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie


Hast du den ersten Beitrag von Franziska verpasst?

Diesen findest du ebenfalls in unserem Blog unter Persönliche Geschichten - Back to school.
Ab jetzt werden wir auch regelmäßig darüber berichten, was Franziska in ihrem Studium erlebt.

Bleib dabei!

 

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